Ergebnisse Namenswettbewerb Stadtumbau Leonberg
Der Arbeitstitel "Zwischenstadt" wird offiziell ersetzt durch "Leonberg Mitte"
Oberbürgermeister Bernhard Schuler empfing am 5. Juni die Gewinner des Namenswettbewerbs. Sie hatten sich alle für den Begriff "Leonberg Mitte" für die Fläche des Stadtumbaus zwischen der Römergalerie und der Altstadt ausgesprochen. Die Stadtumbaumaßnahme in Leonberg, zwischen dem LeoCenter und der Leonberger Altstadt, trug seither den vorläufigen Namen "Zwischenstadt".
Den ersten Preis, nämlich einen Bausparvertrag mit einem Startguthaben von 500 Euro, gestiftet von der Wüstenrot Bausparkasse AG überreichte Gerhard Petermann, Geschäftsführer Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH, persönlich an Egon Schiebel.
Der zweite Preis, eine Jahreskarte für die Leonberger Bäder im Wert von 170 Euro hatte Isabel Al-Nakasch aus Berlin gewonnen, ihren Preis nahm Folkhart Dinkler, ihr in Leonberg lebender Vater entgegen.
Der dritte Preis, ein Eintrittskartengutschein für Veranstaltungen in der Stadthalle Leonberg im Wert von 100 Euro überreichte Schuler an Dagmar Krieger.
Die Bezeichnung "Stadtumbau Leonberg Mitte" wurde seinerzeit im Rahmen der Preisrichtervorbesprechung gewählt. Gesucht wurde ein prägnanter Begriff, der das Konzept des 1. Preisträgers charakterisiert und zugleich auf die Örtlichkeit Bezug nimmt. Auf den vorgedruckten Karten zum Namenswettbewerb gab es die Möglichkeit, zwischen der Beibehaltung des Namens "Leonberg Mitte" und der Eintragung eines Namensvorschlages zu wählen.
Eingereicht wurden 160 Vorschläge. Auf 22 Karten war der Vorschlag "Leonberg Mitte" markiert. Auf den übrigen 138 Karten wurden neue Namensvorschläge abgegeben. Drei Kriterien sollten bei der Auswahl der neuen Bezeichnung berücksichtigt werden: Es sollte sich um eine deutsche Benennung handeln, die leicht verständlich und einprägsam ist und die individuell auf Leonberg abgestimmt und damit nicht austauschbar ist.
Nach Sichtung und Bewertung der eingereichten Vorschläge entschied sich die Jury, den Namen "Leonberg Mitte" beizubehalten und damit den Vorstellungen der Mehrheit der am Namenswettbewerb beteiligten Bürger zu entsprechen. Der Name "Leonberg Mitte" bezeichnet prägnant die Lage des Umbaugebietes im Stadtgebiet. Er kann zeitlich unbegrenzt verwendet werden, da Adjektive wie "neu" oder Zusätze wie bei "Leo 21" vermieden werden. Er ist ernsthaft und individuell auf Leonberg abgestimmt. Die Bezeichnung korrespondiert mit der Arbeit des 1. Preisträgers und den Zielsetzungen der Auslobung, wonach ein Stadtquartier entwickelt werden soll mit Gelenkfunktionen zwischen Altstadt und Stadtmitte. "Leonberg Mitte" steht für eine städtebauliche und funktionale Gesamtentwicklung Leonbergs, ohne auf einzelne Quartiere Bezug zu nehmen. Der Begriff ist außerdem wertneutral und rückt kein einzelnes Entwurfselement in den Vordergrund (Grünraum/Stadt).
Durch den entwickelten Zusatz "zusammen wachsen" wird in zweifacher Hinsicht auf das Zusammenwachsen der Zentren und die gemeinsame Stadtentwicklung Bezug genommen sowie das Ergebnis "Mitte" entsprechend dokumentiert.
Einsende- bzw. Abgabeschluss für den Namenswettbewerb war Sonntag, der 13. April. Die drei Preisträger wurden schließlich durch Losverfahren aus den Teilnehmern des Namenswettbewerbs, die für "Leonberg Mitte" gestimmt hatten, ermittelt.
Die Jury zum Namenswettbewerb setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
- Gerhard Petermann, Geschäftsführer Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH
- Helmut J. Noë, Erster Bürgermeister der Stadt Leonberg in Vertretung für
Oberbürgermeister Bernhard Schuler
- Inge Horn, Bürgermeisterin Stadt Leonberg
- Alwin Grupp, Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender CDU
- Gabriele Ludmann, Gemeinderätin der CDU
- Wolfgang Schaal, Gemeinderat der FWV
- Jürgen Stolle, Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender SPD
- Dr. Bernd Murschel, Gemeinderat der GABL
- Prof. Dr. Dieter Maurmaier, Gemeinderat der FDP
- Frank Albrecht, Gemeinderat SALZ


